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Augusta Marie Nielsen

Geboren 23. 12. 1875 in Nørre Herlev
Gestorben 04. 04. 1951 in Kopenhagen

Das politische Engagement der dänischen Revolutionärin und Politikerin Marie Nielsen beginnt schon in ihrer Zeit als Dienstmädchen. Ausgehend von den Erfahrungen ihres Berufs setzt sie sich für die Rechte und für bessere Arbeitsbedingungen ihrer Kolleginnen ein. Sie bildet sich fort, wechselt den Beruf: 1908 besteht sie ihr Examen als Lehrerin. Im Laufe ihrer politischen Aktivitäten vertritt sie zunehmend radikalere Positionen. Am Anfang engagiert sie sich noch bei den Sozialdemokraten, überwirft sich dann aber mit der Partei und schließt sich 1918 mit radikalen Arbeitern der „Sozialistischen Arbeiterpartei“ an. Später wird sie Mitglied der „Kommunistischen Partei Dänemarks“, in der sie wegen ihrer politischen Ansichten ebenfalls aneckt und zweimal die Partei verlassen muss. Ihre radikalen politischen Ansichten bereiten ihr auch in ihrem späteren Beruf als Lehrerin große Probleme. Wegen revolutionärer Umtriebe wird sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und 1920 mit einem Berufsverbot belegt. Sie kümmert sich danach weiterhin um Frauenfragen und setzt sich im „Arbeiterfrauen-Bildungsverein“ für bessere Bildungschancen der Frauen aus den unteren Schichten ein.

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