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Helmuth J. Graf von Moltke

Quelle: Det Kongelige Bibliotek, www.kb.dk.
Geboren 11. 03. 1907 in Berlin
Gestorben 23. 01. 1945 in Kreisau

Der Berliner Rechtsanwalt Helmut J. Graf von Moltke arbeitet ab 1939 als Kriegsverwaltungsrat beim „Oberkommando der Wehrmacht“ (OKW). Seine Stellung als „Sachverständiger für Kriegs- und Völkerrecht im Amt Ausland“ nutzt er für einen individuellen Widerstand gegen das NS-Regime, wie Fluchthilfe und die Verhinderung von Geiselerschießung. Als Mitglied der Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“ plant er von 1940 bis 1944 für die Zeit nach einem Sturz Adolf Hitlers, ohne direkt einen Kampf gegen das Regime zu organisieren. Der Kreis hofft auf einen militärischen Staatsstreich, weshalb die Mitglieder Kontakt zu Offizieren des militärischen Widerstands suchen. Am 18. Januar 1944 wird von Moltke verhaftet und im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert, da er seinen Freund Otto C. Kiep vor dessen Verhaftung gewarnt hat. Der Anklage vor dem „Volksgerichtshof“ im Januar 1945 folgt die Hinrichtung am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee, obwohl ihm keine Beteiligung am Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 nachgewiesen werden kann.
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